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Thema: Hundeversteigerung

Redaktion tierschutzportald.de schrieb am 28.01.11 - 11:36 Uhr   |antworten|

Liebe Tierfreunde,

diskutieren Sie und sagen Sie ihre Meinung zum Thema "Hundeversteigerung" - siehe auch Artikel vom 27. Januar auf unserer Webseite.

Redaktion tierschutzportal.de

Anett Schüler schrieb am 28.01.11 - 12:36 Uhr   |antworten|

   > Liebe Tierfreunde,
   >
   > diskutieren Sie und sagen Sie ihre Meinung
   > zum Thema "Hundeversteigerung" - siehe auch
   > Artikel vom 27. Januar auf unserer
   > Webseite.
   >
   > Redaktion tierschutzportal.de
Ich finde diese Demo richtig gut.Wenn er wirklich in Not gewesen wäre,hätte er sich auch an den Tierschutz wenden können.Diese Versteigerung ist in meinen Augen nichts anderes als noch mal richtig Geld zu machen.Und das finde ich ,ist eine große Sauerei.Wenn man sich die Hunde mal ansieht,sieht man,das Sie nicht wirklich gesund aussehen.Und ich verstehe auch überhaupt nicht,wie man solch einer Versteigerung zu stimmen kann.Das man Nutztiere verkauft oder Verteigert(Zuchtbullen und Kuhe)mag in einem anderen Level sein.Aber doch keine HUNDE.Das sind Lebewesen und kein Spielzeug das man mal rum reicht wie man Lust und Laune hat.Wer geht den zu so einer Versteigerung?Natürlich Hundezüchter.Die aus diesen Welpen (weiblich)auch blos Gebärmaschinen machen.Ich hoffe sehr das zu dieser Demo das Fernsehn mit dabei ist.Damit den Käufern mal die Augen geöffnet werden.Und aus guter Quelle hat man sogar schon gehört,das wenn die größeren Hunde Versteigert sind,er sich mit der Zucht von kleinen Hunden beschäftigen will.Sind ja nun mal Modehunde gewürden die kleinen Teppischporsche.(Mobs,Franz.-Bulldoog usw.)Und deswegen muß man so einen unseriösen Züchter das Handwerk legen.Und ich hoffe von ganzen Herzen das am Sonntag richtig viel Leute bei der Demo sind.Vieleicht bekommen dann die Käufer etwas Schiss.LG Anett (eine Hundeversteherin)

Heidi Kleemann schrieb am 28.01.11 - 18:57 Uhr   |antworten|

Hallo Tierfreunde,
Möchte mich auch zu dem Thema"Hunde-Versteigerung"äußern.
Habe davon in der Zeitung erfahren.Ich bin fassungslos!
Da werden Hunde versteigert um neuen Züchtungen Platz zu schaffen.Die Hunde sollen regelrecht verschebelt werden,und niemand macht sich die Mühe zu überprüfen an wen.Sicher werden 1 oder 2 Hunde auch ein schönes zu Haus finden aber sind wir mal ehrlich,bei so einer Auktion werden viele Händler da sein.Diese Hunde werden dann zu einem Dreifachen Preis weiter verschebelt.Es wird ausgemustert was "Der Zwinger vom Eva-Schacht"nicht mehr für vermittlungsfähig hält,und dann in einer Versteigerung an den Mann gebracht.Das diese Tiere zum Teil krank und verhaltensgestört sind,bemerken die Besitzer leider erst später!!Dann landen die Tiere im Tierheim oder werden ausgestzt.
Ich hoffe das diesen Machenschaften das Handwerk gelegt wird.Bitte kommt zur Demo am Sonntag vor der Sportgastätte in Steuden!
Hunde dürfen nicht versteigert werden!
Schämen Sie sich Herr Stierrand!
Haben Sie kein Gewissen??

Es grüßt Heidi

Cornelia Harnack schrieb am 28.01.11 - 19:23 Uhr   |antworten|

Als Tierfreundin und "Hundemama" von 2 zuckersüßen Spaniern, bin ich fassungslos und wütend. Jedes Tierheim, jede Tierschutzorganisation überprüft, in was für Hände die Tiere kommen, wofür ich auch vollstes Verständnis habe und hier werden Tiere versteigert? Egal zu welchem Zweck, Hauptsache weg mit Ihnen? Leider, behandelt man Hunde immernoch als "Sache" und kann die Versteigerung nicht von vornherein unterbinden, verstehen kann ich das nicht! Ich hoffe und wünsche, daß zu dieser Versteigerung niemand oder nur Leute kommen, die den Hunden ein wirklich schönes Zuhause bieten und dem "Versteigerer"...daß er nie wieder Hunde hält!


mit traurigen und wütenden Grüßen aus Halle
Eva,Adam,Conny und Lutz Harnack

Karin (RTH) schrieb am 28.01.11 - 23:33 Uhr   |antworten|

Ich selber bin bei einer Tierschutzorganisation auf Gran Canaria und bin entsetzt und fassungslos!

Gibt es denn nicht ohne solche Veranstaltungen schon mehr als genug Hundeleid und -elend??????

Zu einer solchen Versteigerung, wo laut "Katalog" nur Rassehunde angeboten werden, kommen mit Sicherheit fast nur Händler und solche, die mit diesen armen Hundeseelen schnelles Geld machen möchten. Seriöse und verantwortungsvolle Züchter (die es bestimmt irgendwo noch gibt) werden hier aber bestimmt nicht vertreten sein!

Bei denen, die bei einer solchen Versteigerung mitbieten, werden die Hündinnen wahrscheinlich schon bei ihrer ersten Läufigkeit gedeckt und so lange Gebärmaschinen sein müssen, bis sie total ausgemergelt sind. Danach werden sie durch Leistungsfähigere ausgetauscht. Was mit den "alten" passiert, steht in den Sternen.

Denkt von den Auktionären eigentlich irgend einer auch einmal darüber nach?????????

Das Ganze geht dann ja noch weiter: Es sind ja nicht "nur" diese Hunde, die jetzt versteigert werden sollen, sondern das Entsetzliche multipliziert sich weiter: die Welpen, die diese jetzt ersteigerten Hunde bekommen müssen, werden wieder wahllos verscherbelt! Und wenn man sie nicht los bekommt, gibt es eben wieder eine Versteigerung ...

Ich darf gar nicht weiter darüber nachdenken ...

Wer auch immer die Möglichkeit hat, solche Versteigerungen zu verhindern - bitte tut es!

Und wenn diese Versteigerung wirklich nicht zu verhindern ist, bete ich zu Gott, dass es Niemanden gibt, der bietet!

Sylke Lerche schrieb am 29.01.11 - 08:34 Uhr   |antworten|

Hallo, ich bin selbst stolzer Mitbewohner von vier Tierschutzhunden. Zwei davon sind aus Spanien.
Solche Versteigerungen sind furchtbar. Der Hund- als bester Freund- des Menschen wird wahrscheinlich zu Schleuderpreisen versteigert, um noch etwas Gewinn aus dessen "Nutzlosigkeit" zu schlagen. Was sind das für Menschen?? Viele Tierschutzvereine geben sich bei den Vermittlungen ihrer Lieblinge so viel Mühe, mit Vorkontrollen und Beratungen, damit man sicher sein kann, dass es dem ohnehin meist geschundenem Tiere endlich gut geht. Solchen Leuten ist das völlig egel, Hauptsache Geld dabei verdienen. Dem Betreiber des "Evaschachtes" sollte man endlich das Handwerk legen!!!! Hier geht es um Tiere, die eine Seele haben und alles für ihre Menschen tun würden und nicht um irgendwelche Flohmarkgegenstände! Oft zeigen wir mit Fingern auf die Spanier, die ihre Hunde auch nur als Gebrauchsgegenstände sehen und sie wegwerfen, wenn sie nichts mehr "taugen". Aber auch in unserem doch so "tierlieben Land" gibt es viele Misstände, gegen die man etwas unternehmen muss. Ich bin sehr traurig, dass es nötig werden musste, eine solche Demo zu starten. Ich finde es aber toll, dass man sie ins Leben gerufen hat um zu versuchen, in den Köpfen der Leute etwas zu bewegen.

Zerbst, Anke schrieb am 29.01.11 - 10:09 Uhr   |antworten|

Ich verfolge seit Jahren die Machenschaften des Herrn Stierand & Co. Mal verscherbelt er seine übriggebliebenen "Welpen" auf Messen, in diversen Annoncenblättern, in Internetportalen oder wie diesmal in einer Auktion. Stets mit dem Vermerk "Zuchtverkleinerung". Komischerweise hat sich seine Vermehrungsanstalt in all den Jahren nie verkleinert, im Gegenteil.
Produziert wird im Grenzbereich des Tierschutzgesetzes alles was am Markt gerade Geld bringt.
Offensichtlich unterstützt vom Millieu, der Gemeinde Steuden, dem Veterinäramt, dem Arbeitsamt und naiven Hundekäufern?

Geiz ist geil?
Aber eben nicht, wenn ich mir ein lebendes Tier kaufe!

Es verbleibt kopfschüttelnd
Anke Zerbst

Katja Schönherr schrieb am 29.01.11 - 11:22 Uhr   |antworten|

Ich finde aber das Wichtigste ist. Es müssen so viele wie möglich kommen und Demonstrieren. Die Hunde brauchen unsere Stimmen!!!

Conni Lämmerhirt schrieb am 29.01.11 - 11:33 Uhr   |antworten|

Versteigerung von Lebewesen ist für mich generell lebensverachtend!

Nun haben wir direkt vor unserer Haustür mal wieder ein wahres Beispiel für die Skrupellosigkeit des Menschen – eine Versteigerung des “ besten Freund des Menschen“ – so gehen „wir“ mit unseren Freunden um – ich kann da nur den Kopf schütteln.

Herr Stierand , Betreiber des umstrittenen Zwinger (Zuchtanstalt), ist nun Hartz IV-Empfänger. Das da nicht ausreichend finanzielle Mittel zur ordnungsgemäßen Versorgung der Tiere vorhanden ist, ist ja einleuchtend. Es hätte aber sicherlich eine andere Möglichkeit der „Zwingerauflösung“ gegeben. Vielleicht hätten Tierschützer hier helfend im Interesse der Tiere eingreifen können. Um Hilfe gebeten wurden sie nicht.

Laut Aussage Herrn Stierands in der MitteldeutschenZeitung (29.01.2011) gehören die Hunde, welche sich im „Zwinger vom Evaschacht“ befinden, einer “Züchtergemeinschaft verschiedener Eigentümer“. Im Dezember konnten die Tiere nur versorgt werden, weil eine Futterspende (500€) zur Verfügung stand. Da frage ich mich - Wo sind die anderen Eigentümer dieser „Gemeinschaft“? Haben sie kein Verantwortungsbewusstsein gegenüber „ihrer“ Hunde? Wer sind diese Leute? Sollten sie da nicht zur Rechenschaft gezogen werden? Oder ist diese Angabe nur eine Finte?

Die geplante Demo des Tierschutz Halle e.V. kann ich nur begrüßen. Es ist wichtig, auf derartige Mißstände im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen aufmerksam zu machen. Es bleibt nun zu hoffen, dass das Kapitel „Zwinger vom Evaschacht“ bald der Geschichte angehört. So ganz glauben kann ich es nicht … Hoffentlich gibt es keine Auferstehen der Zuchtstätte … kleinbleibende Mischlinge (extra gezüchtet), Möpse und Französische Bulldoggen sind ja (leider) gerade der Renner …

M. Schlarbaum schrieb am 29.01.11 - 13:12 Uhr   |antworten|

Hallo,

auch ich/wir haben mit entsetzen erfahren das solch eine Versteigerung in Steuden statt findet.
Eine Schmach und zugleich Hohn ist es doch das solch ein gewinnbringender Verkauf von Lebenwesen auch noch unter dem Deckmantel "Hunde in Not" angeprangert wird.
Viele e-mails und Telefonate wurden geführt in der Hoffnung solch einem Treiben noch ein Ende setzen zu können. Ernüchternd waren doch einige Antworten. Für diejenigen die solch einer Auktion auch noch zustimmen möcht ich sagen:
Sicherlich ist es generell unmoralisch Tiere zu versteigern, ob nun Kleintiere, Kühe oder Pferde - das ist richtig! ABER wie viele Tierfreunde wie auch ich denken nicht das das als Argument/Rechtfertigung hinhalten kann um jetzt auch noch Hundeversteigerungen zuzulassen! Mit Hinblick auf den Tierschutz darauf das wir uns dafür aussprechen Tiere nicht mehr als Sache anzusehen - wäre dies dann ja wohl eine Rückentwicklung.

Umso mehr darf man dabei nicht tatenlos zusehen!Oder anders ausgedrückt, es reicht!
-versteigert und einem ungewissen Schicksal überlassen - und das aus reiner Profitgier!!

Mal abgesehen davon dass eben jene Auktion in Steuden als Auflösung einer "Zucht" deklariert wird - dem keinesfalls so ist, wie die Angebotsliste z.B. auch zeigt.
Auch kann man beim recherieren im Net darüber lesen das der "Züchter" den Verkauf aus "einer Not" heraus startet. - Da kommen aber doch zugleich die Fragen auf z.B.: Wie kann es sein das man weitere Welpen "produziert" wenn man weiß das das Geld für Futter knapp ist???? Wenn Not ist, warum wurde dann kein Hilfsaufruf gestartet? - eine Antwort hierfür kann nicht gefunden werden.
Mit Worten des Mitleids versucht man zu werben "man möchte vermeiden das die Tiere in ein Tierheim kommen" - so,so das die Tiere aber an unbekannte Hände weiter gereicht werden, man dabei auch noch eine Einnahmequelle hat das zeugt dann von Tierliebe und Verantwortungsbewusstsein oder wie???
Fakt ist, das zu Zeiten der Dumpingpreisen und Überangeboten bei Rassehunden der Gewinn für die sogenannten "Züchter" stagniert und man sich dann eben auf eine weitere Art und Weise den gewinnbringenden Verkauf sichern muss.-

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen aktiven Tierschützern/Freunden bedanken die nicht tatenlos dabei zusehen.
Und hoffe inständig das sich viele Teilnehmer morgen zur Protestaktion einfinden werden! - Im Sinne für die Tiere

LG
M.Schlarbaum

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