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Thema: Tierschutzdatenbank

B. Jacob schrieb am 20.08.08 - 17:12 Uhr   |antworten|

Tierschutzdatenbank für das Lokalisieren von gefährdenden Personen

Wer kennt dieses Problem nicht, man kommt nach Hause und dem geliebten Haustier wurde von einem Tierquäler etwas angetan. Besonders Stubentiger sind immer wieder Opfer von Angriffen und es ist schon Spott und Hohn, sich als Naturschützer zu bezeichnen, wenn man künstlich in den Naturkreislauf eingreift unter dem Vorwand Vögel und Fische zu schützen und deshalb die Katzen des Nachbarn quält und tötet. Man mag geteilter Meinung darüber sein, ob es nun in nachbarschaftlicher Konkurrenz notwendig ist, dass jeder zweite Kleingartenbesitzer einen Teich braucht, jedoch in einem Punkt sollte man sich einig sein, wenn es denn schon so ist, dass besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind, damit weder Kinder noch Haustiere zu Schaden kommen. Es mag eine Weile her sein, aber da wurde über den Fall erzählt, wo ein Kind in einem solchen Gartenteich ertrunken ist und es die Pflicht des Besitzers gewesen wäre, dies durch Schutzmaßnahmen zu verhindern und wenn Menschen unbelehrbar sind und in den Naturkreislauf nach ihrem Belieben so eingreifen, dass sie Haustiere als natürliche Jäger bestrafen, dann sollte man über die generelle Forderung nachdenken, dass ein jeder Gartenteich dementsprechend gesichert werden muss mit technischen Hilfsmitteln und nicht mit Tierquälerei und unsinnigen Wetten, ob eine Katze bei Gluthitze in einem kalten Teich schwimmen kann, die sich dann meist einen Hitzschlag holt..

Allein die krasse Veränderung des Gesundheitszustandes einer Katze lässt eine Perversion dieser Art der heimlichen Tierquälerei vermuten, wie auch Giftmorde, im Gegensatz zu der offenen Tierquälerei, wo die Tiere mit Schusswunden, Verletzungen aus Fallen und den Schlag mit stumpfen Gegenständen nach Hause kommen. Es ist natürlich, dass Ornithologen Katzen nicht zu ihren Freunden erklären, dennoch ist es das Gesetz der Natur und sowohl der Ornithologe als auch der Katzenfreund sind aufgerufen, das Problem ohne Gewalt an einem anderen Tier zu lösen. Eine Idee dazu wäre, den Vögeln nicht Nester protzig in Reichweite von Katzen anzubringen, sondern eben so anzubieten, dass die Katze wenig Chancen hat, die Nester zu erreichen. Alles andere, Auge um Auge, Zahn um Zahn ist bei Tötungsdelikten, sowie Tierquälerei eine verächtliche Missetat, die dem Täter auch absprechen muss, dass er ein Naturfreund ist. Es spricht auch nicht gerade von Bildung und Herzenswärme, denn in einem Land wie Ägypten musste man die Katzen importieren, damit sie die Kornkammern der Menschen gegen Mäuse schützen. Gerade eine Mäuseplage müsste doch Anlass genug sein, zu begreifen, wie wertvoll der Dienst einer lebenden Mausefalle für den Menschen sein kann und dass auch Katzen ihre Existenzberechtigung haben. Auch sie sind ein Teil der Natur, um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Nun ist ein weiteres Problem, dass schwierige Lebensumstände der Tierhalter oder auch die Aussicht auf einen gnadenlosen Nachbarschaftskrieg viele Tierhalter widerwillig von einer Anzeige zurückhält, weil die Folgen für sie unabsehbar schlimm oder haben sie mehrere Tiere auch für diese schlimm werden könnten. So müsste eine Datenbank das Angebot haben, direkt den Fall zur Sprache zu bringen, als auch die Möglichkeit als Halter anonym zu bleiben. Sowohl freiwillige als auch notwendige Angaben, sollten in der Datenbank deshalb verankert sein.
Freiwillig: Name des Halters, direkte Adresse,
Notwenig: Name des Tieres, Art (Hund,Katze,Co), wenn möglich das Alter des Tieres,
Ort, Umkreis der Schädigung des Tieres, Verletzungen des Tieres und bei Verdacht auf Schädigung Beschreibung der Möglichkeit einer Schädigung des Tieres.
Wenn man ungefähr in der Lage ist, wo das Tier geschädigt worden ist, dann sollte es doch auch möglich sein, bei entsprechenden Kleingartenvorständen die Mithilfe zur Aufklärung dieser Fälle konsequent einzufordern. Je mehr sich die Fälle der geschädigten Tiere in einem Areal häufen, desto mehr kann der Bezug zum Tatort untermauert werden und eben entsprechend der Druck ausgeübt werden, dass Image betreffender Kleingartensparten zu hinterfragen und nicht nur als Tierhalter sich vor diesem Areal zu warnen. Eine Häufung der Gefährdung von Haustieren in diesen Gebieten, sollte durchaus als Bemächtigung von Kontrollbeamten genügen, um Ordnung und Sicherheit auf dem Gebiet des Tierschutzes zu gewähren. Nun bleibe noch das Problem, ob man sich für eine öffentliche Datenbank entscheidet, die auch Tierfeinden Einblick verschaffen könnte, oder ob man bestimmte Ordnungsämter, Tierärzte oder Tierschutzvereine mit diesem Projekt der Freiwilligkeit betraut, die auch einen Datenschutz garantieren können. Wenn Halter wenig Mittel und Möglichkeiten haben, wäre dies eine wirkliche Alternative um Ihnen und Ihren betroffenen Tieren zu helfen und die Beweislage zu sichern. Es ist nicht immer möglich die Tierquäler
eindeutig zu ermitteln, auch deshalb wäre diese Datenbank zweckmäßig Täter und Tatort eingrenzen zu können. Die Häufigkeit der vermissten, getöteten oder gequälten Tiere
sollte dazu führen, dass in kommunalen Behörden zur Bekämpfung der Tierquälerei eingegriffen werden kann, auch wenn Halter anonym bleiben wollen zum eigenen oder zum Schutz ihrer anderen Tiere. Das A und O einer solchen Verfahrensweise ist immer der Datenschutz und nur mit der Garantie darauf, wird es auch möglich sein Tätern auf die Spur zu kommen und viele betroffene Tiere zu erfassen.. Da unser Max vermutlich durch eine Tierfalle getötet und unser Julius-Cäsar dadurch verletzt wurde, wäre es sicher sinnvoll darüber nachzudenken, den Kauf solcher Fallen durch Privatkunden zu erschweren und
stärkere Auflagen für den Verkauf solch mörderischer tierquälerischer Objekt zu fordern, sowie damit verbundene Kontrollen für die sachliche Anwendung im Jagdbereich. Auch hier könnten Datenbanken helfen. Generell gibt es auch Ausführungen von Tierfallen, wo nach meiner Meinung es erforderlich wäre die Herstellung und den Verkauf solcher Objekte wie z.B. Fangeisen zu verbieten, weil sie nicht dem Fangen der Tiere, sondern einfach nur der Tierquälerei dienen.

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