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Lara, geb. Sommer 2006

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Tagebuch einer Protestaktion

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Tierschutz aus der Region

07.10.2006

Wir wollten wissen: Wie war es denn beim Tiergottestdienst am 3.Oktober?

Eine Tierfreundin schickte uns ihre Eindrücke per eMail zu. Mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen wir einige Auzüge. Lesen Sie auf der nächsten "Seite" ...

"Ihr Lieben,
ach die Frage, ob sichs lohnt, darf man bei Tierschutz sowieso nicht
stellen, da könnte man nur verzweifeln. Das einzige was lohnt, ist, wenn man sieht, dass man dem und dem einen Tier helfen konnte.

... ich hatte gesagt, dass auch Tierschützer, die nicht an Gott glauben, dann, wenn sie sehr verzweifelt über das Tierelend sind, Gott bitten zu helfen und dann gerne glauben, dass es z.B. einen Tierhimmel gibt, wo die Tiere, vor allem auch die sog. Nutztiere für das Leid hier entschädigt werden...

Es waren etwa 50 Leute da, als Promi der ZOO-Direktor und Theo M. Lies. Mein Holder sagt immer, dass der Tierschutz meist sowieso nur die missionieren kann, die es schon wissen.
So waren hauptsächlich bekannte Gesichter da, Tierschützer, alte und junge Leute (Gläubige), die mittlere Generation fehlte eher, wenn man uns Tierschützer abrechnet.

Es kam kaum eine Andacht auf, weil es total lustig war. Die Hunde jaulten, knurrten, bellten in die Orgel und den Gesang. Von den ZOO-Tieren (Esel, Lama, Ziege) hat immer eins gekackt oder gepullert und nach dem Verlesen von "Die Würde des Schweins ist
unantastbar", ging die Tür auf und ein dickes Hausschwein wackelte sehr selbstbewusst in Richtung Pfarrer, schnuffelte um die Kanzel herum und hatte von nun an alle Aufmerksamkeit. Ich konnte kaum vor Lachen und habe so die Predigt nicht gut verstanden. Es war eher sowas wie ein Event und mir hat Tierschutz auf diese Art - auch wegen der Zootiere, der vielen Hunde und wegen unserer Mali, die ihren Titel als Traumkatze alle Ehre gemacht hat, weil sie so lieb war, mal sehr gefallen, sonst ist es der "politische" Tierschutz immer so eine traurige Sache."

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