Tierschutz aus der Region
Mann lässt acht Katzen in Gartensparte zurück
Doch eine Amt-Mitarbeiterin riet ihr lediglich, die Tiere nicht weiter zu füttern, sonst würde sie selbst zur Halterin werden. "Dieses Vorgehen ist kriminell. Sie wollen die Tiere verhungern lassen. Das ist Tierquälerei", findet Tierschützerin Bril und hat, nachdem bereits Anzeige gegen den Halter erstattet wurde, direkt nach dem Treffen auch das Veterinäramt des Landkreises bei der Polizei angezeigt.
"Wir sind alle fix und fertig", sagt Bril. So etwas Grausames habe sie in ihrer zehnjährigen Arbeit beim Eisleber Tierschutz noch nicht erlebt. Denn laut Gesetz gebe es nur zwei Möglichkeiten für die Tiere: Entweder das Ordnungsamt nimmt sich ihrer an oder der Halter muss sich weiter um sie kümmern.
Für eine konkrete Stellungnahme war der Landkreis am Freitag nicht mehr aussagekräftig.
(Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 13.01.2012)
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