Tierschutz aus der Region
Mann lässt acht Katzen in Gartensparte zurück
von KATHARINA THORMANN, Mitteldeutsche Zeitung/Mansfeld-Südharz
STEDTEN/MZ. Das Entsetzen bei den Kleingärtnern in der Gartensparte Sandweg in Stedten ist riesig: Seit zwei Wochen irren auf ihrem Gelände acht schreiende Katzen umher. Auf der Suche nach Futter, aber vor allem nach ihrem Herrchen. Doch der einstige Pächter, der die Tiere seit Jahren mit Futter versorgt hatte, ist seit Silvester weg. Hat seine Laube gekündigt und alle Fressnäpfe mitgenommen. "Die Katzen hat er eiskalt zurückgelassen", sagt Christine Bril, von der Initiative Tierschutz in Eisleben, die von der Spartenvorsitzenden Heidemarie Szymanski alarmiert wurde. Genauso wie die Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises. Die waren am Freitag vor Ort. "Wir hatten uns eigentlich Hilfe erhofft, dass der Halter zur Verantwortung gezogen wird", sagt Spartenchefin Szymanski.
Gerichtsverhandlung wegen Tierquälerei
von SILVIA ZÖLLER - Mitteldeutsche Zeitung/Halle
Vor Gericht wird ein schlimmer Fall von Tierquälerei verhandelt. Todkranker Vierbeiner litt unter Tumor. Der Besitzer braucht ihn nicht zum Tierarzt
Die Bilder sind erschreckend: Lieblos hingeschmissenes Hundefutter, leere Futterdosen liegen massenhaft auf dem Gelände eines Autohandels in der Delitzscher Straße herum. Und mittendrin ein todkranker Schäferhund, dessen Kopf von einem Tumor so geschwollen ist, dass er ein Auge nicht mehr öffnen und auch nichts mehr fressen kann. Als Tierschützer dieses Szenario im April 2010 entdeckten, mussten selbst sie schlucken. Umgehend alarmierten die Ehrenamtlichen des Tierschutzvereins das Veterinäramt und setzten dem Halter des Hundes eine Frist, noch am gleichen Tag einen Tierarzt aufzusuchen. Doch der Veterinär konnte nichts mehr für Schäferhund "Toni" ausrichten - er schläferte das Tier sofort ein. Seit Donnerstag nun muss sich der 59-jährige Halter wegen Tierquälerei vor dem Amtsgericht Halle verantworten.
MZ-Artikel zum Thema "Kein Geld für Katzenkastration"
Tierschützer befürchten Katzenplage
Von Katja Pausch - Mitteldeutsche Zeitung/Halle
Herrenlose Katzen an Futterstellen, halbverhungerte Streuner in den Straßen der Stadt, kranke Tiere, die Seuchen übertragen können. Dieses Horrorszenario einer drohenden Katzenplage und damit verbundenen Katzenelends sehen drei hallesche Vereine auf die Stadt zukommen. Anlass für die Befürchtungen sind ausbleibende Zuschüsse, die die Stadt bisher an jene Vereine für die Kastration von Straßenkatzen gezahlt hat. Angesichts leerer Kassen fallen diese nun weg - sowohl rückwirkend für 2011 als auch direkt im laufenden Jahr. "Unser für 2011 beantragter Zuschuss wurde nachträglich gestrichen und für 2012 ist auf Grund der Haushaltslage der Stadt gar kein Geld in Aussicht gestellt", erklärt Marlis Koser vom halleschen Tierschutzverein.
Das Tierheim der Stadt Halle ist nun auch im Internet vertreten
Nach langem Warten ist es nun endlich soweit - das Tierheim der Stadt Halle hat eine zeitgemäße Internetpräsenz. Schauen Sie sich doch mal auf www.tierheim-halle.de
Weihnachtsgrüße
Auf diesem Wege wollen wir allen Tierfreunden samt ihren Vierbeinern ein ruhiges und beschauliches Weihnachtsfest wünschen.
Bedanken wollen wir uns auch bei ALLEN, die mit Futter- oder Geldspenden unsere Arbeit im Sinne des Tierschutzes unterstützt haben.
Keine Tiere unterm Christbaum!
Pressemitteilung von TASSO
TASSO bittet alle Eltern, sich lebendige Weihnachtsgeschenke sorgfältig zu überlegen
Hundewelpen und Katzenkinder sehen ausgesprochen süß aus und erobern Kinderherzen im Sturm. Als Weihnachtsgeschenk scheinen sie deshalb ideal zu sein. Doch Vorsicht: Tierheime werden alle Jahre wieder mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, Weihnachtsgeschenke für Kinder, die nach der ersten Euphorie den Spaß am Familienzuwachs verloren haben.
Massentötungen von Straßenhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine
Blutigste EM in der Geschichte der UEFA!
Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine massenhaft freilebende Hunde auf unvorstellbar grausame Weise getötet. Die Tiere werden erschossen, erschlagen, vergiftet, lebendig begraben oder lebendig in mobile Krematorien geworfen, wo sie bei vollem Bewusstsein verbrennen.
Tierschützer und Tierfreunde in ganz Europa sind über diese Vorgehensweise entsetzt und protestieren seit Wochen zu Zehntausenden mit zahlreichen Petitionen und Briefen gegen diese barbarischen „Säuberungsaktionen“.
TASSO hat sich deshalb an den Präsidenten der UEFA, Michel Platini, gewandt und ihn aufgefordert, sich zu seiner ethischen Verantwortung zu bekennen und sich für ein umgehendes Ende dieser qualvollen Massentötungen einzusetzen. Darüber hinaus hat TASSO die UEFA aufgefordert ausreichende finanzielle Mittel für die Kastration der Straßentiere zur Verfügung zu stellen. Denn nur durch flächendeckende Kastrationsaktionen ist das Problem der ungewollten Vermehrung der Streunerhunde nachhaltig zu lösen. Eine Antwort des Präsidenten der UEFA liegt TASSO bislang nicht vor.
Hundehandel in deutschen Tierheimen? Behörden zwingen Tierschutzorganisationen zum Tierhandel!
Auch Tierheime unserer Region sind nicht davon ausgeschlossen
In den vergangenen Monaten wurden immer mehr Tierheime, die Hunde aus dem Ausland vermitteln, von den Veterinärbehörden gezwungen, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren zu beantragen.
Während Politik und Verwaltung nichts gegen unseriöse und kriminelle Hundehändler unternehmen, geraten seriöse Tierschutzorganisationen vermehrt in den Dschungel der Behördenwillkür. Dabei werden vielfach ehrenamtlich arbeitende Tierschutzorganisationen, die im Rahmen ihres Auslandstierschutzes Kastrationsaktionen durchführen und Hunde nach Deutschland vermitteln, mit Hundehändlern faktisch gleichgesetzt.
Förderung von Engagement
"Die ING-DiBa fördert Ihr Engagement im Verein! Von Sport über Kultur bis Jugendarbeit: Wir spenden je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind, bestimmen Sie mit Ihrer Stimme!
Quelle: www.ing-diba.de
Liebe Tierfreunde,
nun sind Sie gefragt bzw gefordert. Mit Ihrer Stimme könnten Sie dazu betragen, einem halleschen Tierschutzverein eine dieser Unterstützungen zukommen zu lassen.
Hier gehts zur Abstimmung.
30. November
Die Aktion der ING-DiBa ist beendet. 19325 Vereine haben teilgenommene. Leider hat es nicht für einen halleschen Tierschutzverein gereicht. Wir gratulieren den 1000 Gewinnern.
Tag der offenen Tür beim Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V.
Am Sonntag, den 23. Oktober, laden die Mitglieder des
felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V. zum Tag der offenen Tür in ihr Katzendomizil ein.
Wann?: 23.Oktober, ab 14:30 Uhr
Wo?: Ottostr. 49, Halle
- weiterführende Links:
- felidae Kleintierschutzverein Halle e.V.



