Tierschutz aus aller Welt
Massentötungen von Straßenhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine
Blutigste EM in der Geschichte der UEFA!
Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine massenhaft freilebende Hunde auf unvorstellbar grausame Weise getötet. Die Tiere werden erschossen, erschlagen, vergiftet, lebendig begraben oder lebendig in mobile Krematorien geworfen, wo sie bei vollem Bewusstsein verbrennen.
Tierschützer und Tierfreunde in ganz Europa sind über diese Vorgehensweise entsetzt und protestieren seit Wochen zu Zehntausenden mit zahlreichen Petitionen und Briefen gegen diese barbarischen „Säuberungsaktionen“.
TASSO hat sich deshalb an den Präsidenten der UEFA, Michel Platini, gewandt und ihn aufgefordert, sich zu seiner ethischen Verantwortung zu bekennen und sich für ein umgehendes Ende dieser qualvollen Massentötungen einzusetzen. Darüber hinaus hat TASSO die UEFA aufgefordert ausreichende finanzielle Mittel für die Kastration der Straßentiere zur Verfügung zu stellen. Denn nur durch flächendeckende Kastrationsaktionen ist das Problem der ungewollten Vermehrung der Streunerhunde nachhaltig zu lösen. Eine Antwort des Präsidenten der UEFA liegt TASSO bislang nicht vor.
Schicksal besiegelt: Rumänische Straßenhunde werden getötet Schnelle Proteste sind die letzte Chance der Hunde
Am Dienstag, den 22.11.2011 entschied die rumänische Abgeordnetenkammer über die seit Monaten von Tierschützern geforderte humane Lösung im Umgang mit den Straßenhunden. Mit 168 zu 111 Stimmen wählten die Abgeordneten jedoch das Töten der Hunde als Lösung des Problems. Dem Beschluss muss jetzt noch der Präsident Traian Basescu zustimmen. Die Entscheidung hat zur Folge, dass nun jeder Bürgermeister in Rumänien, entscheiden kann, wie er mit den Straßenhunden in seiner Stadt umgeht. Die Folge: Die Ausrottung Hundertausender unschuldiger Hunde im ganzen Land.
Südafrika: Pavian-Tötungen auf Holzplantagen mit „Öko“-Siegel
Auf südafrikanischen Holzplantagen mussten in diesem Jahr bereits 295 Paviane sterben. In den Monokulturen finden die Tiere keine ausgewogene Nahrung. Sie ernähren sich von Baumharz und beschädigen die Rinde der Industrie-Bäume. Sie werden deshalb massenhaft erschossen. Trotzdem tragen die Pflanzungen das FSC-Label für sogenannte umwelt- und sozialverträgliche Holzwirtschaft. Bitte helfen Sie, den Wahnsinn zu beenden.
PETA Deutschland fordert ein Heimtierschutzgesetz
Millionen Tiere leiden in Deutschland, weil kein Gesetz sie schützt!
In Deutschland leben über 23 Millionen so genannte Haustiere – hinzukommen ca. 600.000 Tiere in Terrarien sowie Millionen von Fischen in ca. 2 Millionen Aquarien und 2,3 Millionen Gartenteichen! All diese Tiere werden kaum von Gesetzen geschützt und so findet in der Bundesrepublik Tag für Tag millionenfaches Tierleid in einem quasi „rechtsfreien Raum“ statt. Aus diesem Grund wendet sich PETA Deutschland e.V. nun an die Bundesregierung und fordert, endlich ein Heimtierschutzgesetz zu verabschieden, um dieses unnötige Tierleid zu beenden.
Zoo Magdeburg will wilde Elefanten fangen lassen
Artenschützer verurteilen die Pläne des Zoo Magdeburg, wilde Elefanten aus Afrika zu importieren. „Elefantenbabys aus ihren Familien heraus zu reißen ist Tierquälerei. Es ist weder ethisch vertretbar, noch ist es mit der Verpflichtung der Zoos vereinbar, zum Schutz bedrohter Arten beizutragen“, so Pro Wildlife Sprecherin Daniela Freyer.
Laut Presseberichten will Zoochef Kai Perret drei bis vier junge Elefanten aus freier Natur in Südafrika, Botswana oder Namibia einfangen lassen. Das winzige Magdeburger Elefantenhaus aus den 1960er Jahren ist mit geltenden Vorschriften schon lange nicht mehr vereinbar. Deshalb plant der Zoo jetzt einen Neubau, den er offensichtlich mit Wildfängen aus Afrika bestücken will. „Der Magdeburger Zoochef sieht die Natur offensichtlich als Selbstbedienungsladen, um mit neuen Publikumsattraktionen mehr Besucher anzulocken. Seit den 1960er Jahren hält der Zoo Elefanten, die alle aus freier Wildbahn stammten, noch nie gab es dort eigenen Nachwuchs. Wilde Elefanten zu fangen ist aus Tier- und Artenschutzsicht völlig inakzeptabel“, so Freyer.
PETA startet bundesweite Kampagne gegen Welpenverkauf
Zoo Zajac plant Welpenverkauf
Das nach eigenen Angaben größte Zoofachgeschäft der Welt, Zoo Zajac in Duisburg-Neumühl, plant den Handel mit Hundewelpen. Das ist in Deutschland zwar nicht verboten, aber die Zoohändler haben sich jahrzehntelang eine Art Selbstverpflichtung auferlegt, keine Welpen zu verkaufen.
Dieses Übereinkommen will Zoo Zajac jetzt brechen und schockiert damit Tierfreunde in der ganzen Republik. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. startete gestern eine bundesweite Kampagne. Alle Tierfreunde werden um tatkräftige Unterstützung gebeten. Auf www.peta.de/zajac kann man an einer Petition teilnehmen, die schon tausende Tierschützer abgeschickt haben, Protest-Plakate downloaden und die Kampagne gegen den Hundewelpenhandel bei Zajac mit zahlreichen weiteren Aktionen unterstützen.
Strafbefehle wegen Tierquälerei
(von Jost Maurin)
Hühnern wurden die Kämme gekürzt und die Zehen amputiert. Ein Gericht verhängte daher je 13.000 Euro Strafe gegen Chefs von Deutschlands größtem Legehennenzüchter.
Rockband maNga macht sich für heimatlose Tiere in der Türkei stark
Die türkische Rockband maNga setzt sich mit einem neuen Anzeigenmotiv für PETA für die heimatlosen Hunde in der Türkei ein.
Mit der Kampagne „Adoptieren statt Kaufen“ wollen die fünf Jungs um Sänger Ferman Akgül darauf aufmerksam machen, dass abertausende Hunde und Katzen auf türkischen Straßen leben und leiden. Tausende anderer Tiere fristen in türkischen Tierheimen ein trauriges und auswegloses Dasein. Sie haben kaum Vermittlungschancen. „Die einzige Lösung, dass Leid der Tiere zu beenden, ist, sie zu kastrieren“, sagen die Rockstars von maNga. „Außerdem bitten wir alle unsere Fans: Adoptiert ein Tier aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation und kauft niemals einen Hund oder eine Katze beim Züchter, in einer Zoohandlung oder auf einem Tiermarkt. Auch heute schon gibt es unzählige Tiere, die leiden. Es müssen nicht noch mehr Tiere geboren werden, wir müssen diesen Kreislauf unbedingt durchbrechen!“, so maNga gegenüber PETA.
Europa muss die politische Verantwortung für Millionen Strassentiere übernehmen
Jahr für Jahr sterben mitten in Europa Millionen Straßentiere: in Tötungslagern, die sich „Tierheime“ nennen,oder aber in der „Freiheit“- an Hunger, Kälte, Krankheiten, Gift.
Zwar gibt es oft lokale Gesetze, die dies eigentlich verbieten, doch kümmern sich oft weder lokale Behörden, noch die zuständigen Organe der Exekutive um die Einhaltung der Gesetze.
Selbst die barbarischsten Tierquälereien ziehen keine strafrechtlichen Folgen nach sich, da sie im Regelfall nicht geahndet werden.
Am 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon (sog. EU-Reformvertrag) in Kraft getreten. Das Vertragswerk besagt, dass die Union und die einzelnen Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen Rechnung zu tragen haben.
Doch die Ratifizierung dieses Vertrages bedeutet leider nicht automatisch das Ende des brutalen Massensterbens.
Daher müssen nun unbedingt auf die Worte auch Taten folgen.
Liebe Tierfreunde, bitte unterstützen Sie die Umsetzung des EU-Reformvertrages mit der Unterzeichnung der Pedition.
(Quelle: tierschutznews.ch)
- weiterführende Links:
- Onlinepedition
Millionen Zugvögel Opfer grausamer Wilderei
Stiftung Pro Artenvielfalt kämpft gegen Vogelmord auf Zypern.
Zum Schutz von Singvögeln geben die Deutschen jedes Jahr 15 Millionen Euro für Vogelfutter aus, so der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V. Dagegen spielt der Vogelschutz in vielen südeuropäischen Ländern kaum eine Rolle – trotz bestehender EU-Gesetze: Millionen Zugvögel werden auf ihrem Vogelzug auf grausame Weise umgebracht!



