Tierschutz aus aller Welt
Rewe stoppt Verkauf von Kaninchenfleisch
Tierschützer decken Probleme in Massentierhaltung auf
Der Lebensmittelhändler Rewe hat mit sofortiger Wirkung den Verkauf von Kaninchenfleisch gestoppt. In den Märkten von Rewe, Toom, Penny, Fegro/Selgros und in den Karstadt-Feinkostfilialen, die von Rewe bewirtschaftet werden, wurden sowohl frisches Kaninchenfleisch als auch Tiefkühlware aus den Regalen beziehungsweise Kühltruhen genommen. Das Unternehmen reagierte damit auf Berichte der Vier-Pfoten-Stiftung für Tierschutz über Missstände bei der Kaninchenhaltung. Die Tierschützer hätten Fälle von tierquälerischer Massenhaltung von Kaninchen dokumentiert und Rewe darauf aufmerksam gemacht, berichtete Rewe-Sprecher Wolfram Schmuck. "Wir haben das geprüft und reagiert." Deutschlands größter Lebensmittelhändler, Edeka, prüft sein Vorgehen noch.
Endlich erwischt es die Richtigen! Hunderte Robbenschlächter sitzen im Packeis fest.
"Robbenjäger in Not
Eisbrecher und Hubschrauber sind vor der Ostküste Kanadas im Dauereinsatz, um bis zu 600 eingeschlossene Robbenjäger aus dem Packeis zu befreien.
Einige der rund 100 Fangboote säßen schon seit einer Woche im Eis vor dem Nordosten Neufundlands und südlich von Labrador fest, berichtete die Globe and Mail am Donnerstag. Ihnen drohten jetzt der Treibstoff sowie Trinkwasser und Lebensmittel auszugehen. Die Rettungsarbeiten würden durch anhaltend heftige Stürme erschwert."
Aus TASSO-Newsletter - US-Firma für geklonte Haustiere stellt Betrieb ein
Die Firma Genetic Savings & Clone aus Kalifornien, die mit dem ersten kommerziellen Klon-Haustier, der Katze ?Little Nicky? im Dezember 2004 für Furore in der Fachwelt und Protesten bei Tierschützern sorgte, stellt ihren Betrieb ein. Offizieller Grund sei, dass die Firma "bis jetzt keine Technologie entwickeln konnte, die das Klonen von Haustieren wirtschaftlich rentabel machen würde", zitierte die Zeitung "San Francisco Chronicle" aus einer brieflichen Mitteilung der Firma an deren Kunden.
Dobermannfreunde organisieren Hilfsgüter für Tieheim in Polen
Die Vereinsmitglieder der Dobermann-Nothilfe e.V. aus Mudersbach (nahe Siegen) organisieren zum 2. Mal eine Spendensammlung für ein polnisches Tieheim (Stadt Gorzow) und hoffen auf Unterstützung vieler Tierfreunde aus ganz Deutschland. Im Oktober wollen die Tierschützer aus Mudersbach die Hilfsgüter persönlich im dortigen Tierheim abgeben und wenn möglich auch Tiere zur Vermittlung mit nach Deutschland bringen.
Gebraucht werden: Futter, Decken, Körbe, Tierarzneimittel, Hundehütten, Leinen und Halsbänder, Spielzeug und, und, und...
weitere Infos über
Dobermann-Nothilfe e.V.
Starenweg 11
57555 Mudersbach
Tel.: 02745 - 93 06 95
Fax 02745 - 93 16 24
Mobil 0163 - 23 90 333
- weiterführende Links:
- www.dobermann-nothilfe.de
Uno macht 2007 zu Jahr des Delfins
Die Uno hat für 2007 das "Jahr des Delfins" ausgerufen. Die Säuger drohten angesichts von verschmutzten Gewässern, Jagd und verknappter Nahrungsressourcen nach Überfischung schon bald aus den Weltmeeren zu verschwinden. Um diesen Prozeß zu stoppen, starteten das UN-Umweltprogramm Unep und das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS) nun die neue Initiative. Schirmherr ist Fürst Albert von Monaco.
"Mit der Intitiative können wir etwas bewirken, um die fazinierenden Meeressäuger vor dem Aussterben zu bewahren", betonte Fürst Albert. Zusammen mit professionellen Tauchern wird er morgen eine Delfinskulptur im Meeresschutzgebiet des Fürstentums in Larvotto versenken.
Abschuss von «Bruno» beschäftigt nun EU
Italien legt bei der Kommission Protest gegen die Tötung von «JJ1» ein
Der Abschuss von Braunbär «Bruno» ruft immer massivere Proteste hervor und beschäftigt nun auch die EU. Italien legte am Mittwoch bei der EU-Kommission Protest gegen die Tötung von «JJ1» ein, wie der aus Norditalien eingewanderte Bär offiziell heißt. Mit ihrem Protest will die italienische Regierung erreichen, dass der Artenschutz künftig auf EU-Ebene geregelt wird.
Auch von Privatpersonen hagelte es weiter Proteste gegen die Haltung der Bayerischen Staatsregierung. Bei zahlreichen Staatsanwaltschaften und Polizeirevieren ging eine Flut von Strafanzeigen gegen Politiker und die Jäger ein, die «Bruno» abschossen.
STIFTUNG FÜR BÄREN ernennt den 26. Juni zum Bärengedenktag
Für die STIFTUNG FÜR BÄREN mit ihrem Projekt, dem Alternativen Bärenpark Worbis, wird der 26. Juni künftig der Bärengedenktag sein. Anlass für diesen Tag ist der Abschuss von Bär Bruno, dem ersten Heimkehrerbären nach mehr als 170 Jahren.
Dieser Bärengedenktag ist keine Gefühlsduselei, mit diesem Tag wollen wir künftig mahnen, sich auf die Tatsache vorzubereiten, dass Bären nach mehr als 170 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren.
Trauer um Bruno: Deutscher Tierschutzbund prüft rechtliche Schritte
Erst am heutigen Morgen sollte der junge Braunbär JJ1, genannt ?Bruno?, der in den Verlautbarungen des Ministeriums in den letzten Tagen vom Wildtier zum gefährlichen Raubtier wurde, zum Abschuss freigegeben werden. Doch schon in der Nacht wurde das Tier, dem wochenlang keiner habhaft werden konnte erschossen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern prüfen rechtliche Schritte gegen alle diejenigen, die den Abschuss zu verantworten haben. (Quelle: Deutscher Tierschutzbund)
- weiterführende Links:
- Deutscher Tierschutzbund
Sieg für Japan - Todesstoß für Wale
Nach 20 Jahren erster Sieg für Japan
Seit Jahren hat Japan versucht, die Internationale Walfangkommission (IWC) zu dominieren, um das Walfangmoratorium zu kippen und Wale weltweit zu kommerziellen Zwecken töten zu dürfen. Die Gegner des Walfangs konnten das bislang verhindern. Doch in diesem Jahr setzten sich die Japaner erstmals gegen die Anti-Walfangnationen durch.Kampagne "Ackerland in Wildtierhand"
Mehr Raum für Wildtiere in der Agrarpolitik
Kürzungen im Agrarbudget beim Naturschutz, Mulchpflicht auf Stilllegungsflächen - die Nachrichten aus der Agrarpolitik verheißen für Wildtiere nichts Gutes und lassen noch Schlimmeres befürchten. Grund genug für die Deutsche Wildtier Stiftung mit einer neuen Kampagne auf diese Missstände hinzuweisen und ein Umdenken bei den für die Agrarpolitik verantwortlichen Bundes- und Landesministern einzufordern.



