Tierschutz aus aller Welt
Massentötungen von Straßenhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine
Massentötungen sollen gestoppt werden – Täuschungsmanöver der Ukraine?
Mitte November hat sich die ukrainische Regierung den weltweiten Protesten von Tierschützern gebeugt. Zahlreiche Medien berichteten, dass die Kommunen angewiesen wurden, das weitere Töten der Straßenhunde einzustellen. Außerdem hat die Regierung in Kiew den Bau von Tierheimen, Maßnahmen gegen die unkontrollierte Vermehrung der Hunde und härtere Strafen bei Tierquälereien angekündigt.
TASSO hat diesen Schritt des Einlenkens begrüßt, gleichzeitig jedoch vor zu großer Euphorie gewarnt und Skepsis und Misstrauen gegenüber diesen Ankündigungen bekundet.
Eine Woche nach der Bekanntmachung der ukrainischen Regierung berichten verschiedene Tierschutzorganisationen nun, dass noch keine nennenswerten Rückgänge der Hundetötungen bemerkbar sind und vermuten, dass die Ankündigung der Regierung eher zur Beruhigung der internationalen Öffentlichkeit als dem wirklichen Schutz der Hunde dient.
Angesichts der derzeitigen widersprüchlichen Meldungen und solange keine fundierten Beweise dafür vorliegen, dass die brutalen Hundetötungen wirklich gestoppt wurden und sich die ukrainische Regierung für tierschutzgerechte nachhaltige Lösungen der Straßenhund-Problematik einsetzt, bitten wir alle Tierfreundinnen und Tierfreunde, ihren Protest konsequent fortzuführen!
- weiterführende Links:
- Protestbriefe finden Sie hier
- Kenny Rap-Song gegen Hundemorde in der Ukraine
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