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Bei veterinärmedizinischen Notfällen Ihrer privaten Haustiere, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Bereitschaftstierarzt.

 

 

Tierschutz aus aller Welt

06.12.2011

Massentötungen von Straßenhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine

Blutigste EM in der Geschichte der UEFA!

Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine massenhaft freilebende Hunde auf unvorstellbar grausame Weise getötet. Die Tiere werden erschossen, erschlagen, vergiftet, lebendig begraben oder lebendig in mobile Krematorien geworfen, wo sie bei vollem Bewusstsein verbrennen.

Tierschützer und Tierfreunde in ganz Europa sind über diese Vorgehensweise entsetzt und protestieren seit Wochen zu Zehntausenden mit zahlreichen Petitionen und Briefen gegen diese barbarischen „Säuberungsaktionen“.

TASSO hat sich deshalb an den Präsidenten der UEFA, Michel Platini, gewandt und ihn aufgefordert, sich zu seiner ethischen Verantwortung zu bekennen und sich für ein umgehendes Ende dieser qualvollen Massentötungen einzusetzen. Darüber hinaus hat TASSO die UEFA aufgefordert ausreichende finanzielle Mittel für die Kastration der Straßentiere zur Verfügung zu stellen. Denn nur durch flächendeckende Kastrationsaktionen ist das Problem der ungewollten Vermehrung der Streunerhunde nachhaltig zu lösen. Eine Antwort des Präsidenten der UEFA liegt TASSO bislang nicht vor.

Massentötungen sollen gestoppt werden – Täuschungsmanöver der Ukraine?

Mitte November hat sich die ukrainische Regierung den weltweiten Protesten von Tierschützern gebeugt. Zahlreiche Medien berichteten, dass die Kommunen angewiesen wurden, das weitere Töten der Straßenhunde einzustellen. Außerdem hat die Regierung in Kiew den Bau von Tierheimen, Maßnahmen gegen die unkontrollierte Vermehrung der Hunde und härtere Strafen bei Tierquälereien angekündigt.

TASSO hat diesen Schritt des Einlenkens begrüßt, gleichzeitig jedoch vor zu großer Euphorie gewarnt und Skepsis und Misstrauen gegenüber diesen Ankündigungen bekundet.

Eine Woche nach der Bekanntmachung der ukrainischen Regierung berichten verschiedene Tierschutzorganisationen nun, dass noch keine nennenswerten Rückgänge der Hundetötungen bemerkbar sind und vermuten, dass die Ankündigung der Regierung eher zur Beruhigung der internationalen Öffentlichkeit als dem wirklichen Schutz der Hunde dient.

Angesichts der derzeitigen widersprüchlichen Meldungen und solange keine fundierten Beweise dafür vorliegen, dass die brutalen Hundetötungen wirklich gestoppt wurden und sich die ukrainische Regierung für tierschutzgerechte nachhaltige Lösungen der Straßenhund-Problematik einsetzt, bitten wir alle Tierfreundinnen und Tierfreunde, ihren Protest konsequent fortzuführen!

(Quelle: www.tasso.net)

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